Kantonsspital Bellinzona Qualität

Sicherstellung der Qualität

Wie sichert das Kantonsspital Bellinzona die Qualität für Behandlungen an Patienten?

Wenn ein Patient nach einem Unfall am „Pronto Soccorso“ eingeliefert wird, wie sicher ist die Qualität der Erstbehandlung? Können die Patienten sicher sein, mit Ihrer Verletzung bestmöglich behandelt zu werden? Oder gibt es Schwachstellen in der Notfallaufname, dem „Pronto Soccorso“ am Kantonsspital in Bellinzona?

Missverständnisse beseitigen durch optimale Kommunikation.

Kosten Einsparungen zulasten oder zugunsten der Qualität

Qualität durch Kommunikation am Kantonsspital Bellinzona

Der Umgang der Ärzte mit Patienten und Personal wirkt sich auf die Qualität der Behandlung aus.

Qualität durch Stationäre behandlung am Kantonsspital Bellinzona

Wie lange bleibt ein Stationärer Patient auf der Station? Welche Kriterien gelten für eine Übernachtung?

Personelle Betrachtungen am Kantonsspital Bellinzona

Dr. La Regina

Fallbeispiele zur Sicherung der Qualität

Anhand realer Beispiele wollen wir die Qualitäten und die Massnahmen am Kantonsspital Bellinzona betrachten.

  • Armbruch mit Narkose nach Unfall
  • Leistenbruch
  • Schlüsselbeinbruch nach Unfall
  • Gehirnerschütterung mit Unterarmbruch nach Unfall

Gehirnerschütterung mit Handgelenkbruch nach Unfall

Eine Patientin wird nach einem Motorradunfall mit einer Stirnverletzung und einer stark schmerzenden Hand von der Ambulanz in die Notfallaufnahme eingeliefert. Die Verunfallte hat durch den Aufprall den Helm verloren und ist mit dem Kopf auf dem Strassenbelag aufgeschlagen.

Bereits der Ambulanzfahrer ässert aufgrund der Kopfverletzung den Verdacht, dass die Ppatientin vermutlich mit Verdacht auf Hirnerschütterung für 24 Stunden zur Beobachtung im Spital bleiben müsste.

Gebrochenes Handgelenk

Die Patientin klagt über extrem starke Schmerzen am Handgelenk. Die behandelnde Ärztin ist der Meinung, dass da nichts wäre. Aufgrund der Intervention der Patientin beschliesst die Ärztin eine Radiografie anzuordnen.

Nach einiger Zeit kommt die Ärztin zurück und verkündet generft, dass da nichts wäre und will die Patientin nachhause entlassen. Aber die Patientin interveniert. Die behandelnde Ärztin verkündet noch generfter: „dann machen wir halt noch eine Radiografie“…

Gehirnerschütterung

Die behandelnde Ärztin hat die Patientin wenige Stunden nach der Einlieferung mit den Worten: „Es ist alles ok“ nach hause entlassen. Beim Gang zur Türe konnte die Patientin alleine gehen, sie brauchte keine Unterstützung.

In der Nacht wurde es der Patientin übel. Sie rief im Spital an, um sich zu erkundigen was das sein könnte. Der Gang zum WC bereitete Schwierigkeiten. Der behandelnde Arzt riet zum Morgen zu warten um dann nochmals zu telefonieren.

Am Morgen war der Zustand noch schlechter. Die Patientin konnte nicht mehr alleine gehen, sie brauchte Unterstützung. Der Arzt hat zu einem erneuten Besuch im Spital geraten.

Nach einigen Untersuchungen wurde ein Merkblatt abgegeben, was Patienten mit Verdacht auf eine Hirnerschütterung zu tun hätten:

  • Abgedunkelter Raum
  • Kein TV welches das Gehirn anstrengt
  • Viel Ruhe

Was hatte die Patientin nach der Entlassung zuhause gemacht? Um sich vom Unfall zu erholen und sich abzulenken hat sie sich zuhause vor den TV gesetzt. Genau das, was man nicht tun sollte. Hallo Frau Ärztin, es gibt ein Merkblatt, haben Sie das vergessen?

Interpretion der Radiografie

Eine Woche nach dem Unfall wurden die Radiografien an einen Handchirurgen gesendet. Dieser mailte die Bilder sogleich zurück und kreiste den Bruch im Handgelenk grün ein und empfahl umgehend eine Operation.
Das Spital in Lugano bestätigte die Aussagen des Handchirurgen.

Hall Ärztin, sind Sie wirklich nicht in der Lage, auf einer Radiografie eine deutlich sichtbare Fraktur zu erkennen?

Vergleich mit anderen Spitälern in der Region

  • Gravesano mit Pronto Soccorso
  • Lugano mit Pronto Soccorso